Umweltschutz

Die Bewohner des Ortes nutzen die Vorteile der geschützten Natur, indem sie die Wasserversorgung der Bevölkerung selbst organisieren. Das Trinkwasser wird aus Tiefenbohrungen innerhalb von Schutzzonen in der Nähe von Rehringhausen gewonnen und fast gänzlich ohne chemische Zusätze vom örtlichen Wasserverband in das eigene Leitungsnetz eingespeist.

Die Entnahme von Trinkwasser aus den natürlichen Quellen bedingt einen sorgfältigen und einvernehmlichen Umgang mit der Natur. Der Einsatz von Herbiziden in der Forst- oder Landwirtschaft ist ebenso untersagt wie die Düngung der Flächen mit chemischen Produkten. Viele Flächen um Rehringhausen gehören zur extensivierten Landwirtschaft oder sind als Biotope im Landschaftsschutzplan ausgewiesen.

 

Alle Haushalte sind an ein öffentliches Kanalnetz angeschlossen, das die Abwässer einer gemeinsamen Reinigung zuführt. Die Entsorgung aller anfallenden Abfälle geschieht innerhalb eines nach Abfallsorten getrennten Sammelsystems. Die wiederverwertbaren Stoffe, wie z. B. Papier und Kunststoff, werden gesondert transportiert und weiter verarbeitet. Die kompostierbaren Abfälle aus den Haushalten werden entweder über die braune Bioabfalltonne der öffentlichen Kompostierung zugeführt oder in den eigenen Komposthaufen für die Nutzung als Humus zersetzt.

Der noch verbleibende Restmüll wird durch thermische Verwertung in Müllverbrennungsanlagen zur Energiegewinnung genutzt.Viele der örtlichen Haushalten nutzen bereits Techniken zur umweltschonenden Energiegewinnung. Die Wärmeerzeugung steht dabei an erster Stelle. Die Verbrennung von Holz aus den örtlichen „Haubergen“ ist dabei die traditionsreichste Art der Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen.

Mehrere Anlagen, die mittels Erd- oder Luftwärme sowie Solarenergie für die Beheizung der Wohnhäuser sorgen, sind bereits in Betrieb.