Umwelterziehung

Am Beginn des 21. Jahrhunderts wird die Aufgabe der Sicherstellung einer zukunftsfähigen und nachhaltigen Entwicklung immer drängender. Sie kann nur gelingen, wenn bei allem kommunalen Handeln auf wirtschaftliche Tragfähigkeit, sparsamen Ressourcenverbrauch, ökologische Funktionsfähigkeit und soziale Gerechtigkeit geachtet wird und somit die untrennbare Einheit von sozialen, ökonomischen und ökologischen

Aspekten gesehen wird.“(Präambel, Lokale Agenda 21, Stadt Olpe, 2003)

Diese Leitlinien für eine zukunftsfähige Entwicklung beschreiben die Mitverantwortung für die Geschicke der „Einen Welt“, die auch für die Bewohner von Rehringhausen immer mehr in den Fokus rückt. Die Erziehung zum Umweltschutz beginnt für die Kinder bereits in den Familien und setzt sich konsequent im Kindergarten und in der Schule fort. Das im Rahmen der Lokalen Agenda von der Umweltbeauftragten der Stadt Olpe ins Leben gerufene Projekt „Olbienchen“ unterstützt die Bewusstseinsbildung der jungen Generation. Im Kindergarten lernen die Kinder anhand von Schautafeln den Müll richtig zu trennen und werden auf den schonenden Umgang mit dem Element Wasser hingewiesen.

Rund um den Umweltschutz werden in Kindergärten und Schulen regelmäßig Wettbewerbe durchgeführt, an denen auch viele Rehringhauser Kinder und Jugendliche mit Erfolg teilgenommen haben. Gemeinsam mit einem Rehringhauser Imker haben Jugendliche bereits im Sommer 2000 einen Naturlehrpfad zu den Themen „Bienen und Honig“, „Kohlegewinnung“ und „Heimische Vögel“ nördlich von Rehringhausen angelegt.