Umgebung

Der Ort ist eingebettet in die ansteigenden Hügel des beginnenden Sauerlandes. Am Zusammenfluss der Bachläufe Ahe und Killmecke ist bis heute eine freie Wiesenfläche der Mittelpunkt des Ortes. Die Enge des Tales hat die landwirtschaftliche Nutzung schon in früheren Jahren auf die Talauen begrenzt Die ortsnahen Hänge werden forstwirtschaftlich als niederer Laubwald genutzt. Die Pflege dieses jungen Laubwaldes als „Hauberg“

dient vor allem der Bereitstellung von Brennholz.

Viele der Häuser im Ort sind mit Kaminöfen oder sogar Holzheizungen zur Wärmegewinnung ausgestattet. In Zeiten knapper werdender natürlicher Ressourcen ist die Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen positiv zu bewerten.                            

 

Die Kuppen der in Rehringhausen bis knapp 600 m über NN ansteigenden Hügel sind vorzugsweise mit schnell wachsenden Fichten bepflanzt. Diese Art der Anpflanzung ist durch die 80- bis 100- jährige Wachszeit bis zur Schlagreife von Nachhaltigkeit und Arbeit über Generationen geprägt.

Einen herben Dämpfer erlebten die Fichtenkulturen im Januar 2007, als das Sturmtief Kyrill einen großen Teil der Bestände in einer Nacht durch Windwurf zerstörte. Die Folgen sind bis heute noch gut zu erkennen. In den letzten Jahren wurde durch die Fällung verschiedener ortsnaher Fichten- und Lärchenbestände eine deutlich erkennbare Öffnung der engen Tallage geschaffen.Die Bedingungen für das örtliche Kleinklima wurden so verbessert. Die Landwirtschaft ist heute aufgrund der kleinen Flächen und ungünstigen Lage nahezu bedeutungslos geworden. Die Bearbeitung der land- und forstwirtschaftlichen Flächen durch die heimischen Nebenerwerbsbetriebe ist mehr als landschaftspflegerische Arbeit zu betrachten.